Vorsorgevollmacht - Rechtsanwälte und Notar

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Vorsorgevollmacht

Die Vorsorgevollmacht stellt sicher, dass Sie auch im Falle von Krankheit oder sonstiger körperlicher Handlungsunfähigkeit in der Lage sind, Ihre vermögensrechtlichen Angelegenheiten zu regeln. Ohne eine derartige Vollmacht können weder der Ehegatte noch sonstige nahe Verwandte für Sie handeln. Bei Fehlen einer derartigen Vollmacht muss oft vom zuständigen Amtsgericht ein Betreuer für Sie bestellt werden, um die Handlungsfähigkeit sicherzustellen, selbst wenn Sie die Bestellung eines Betreuers nicht wünschen. Die Vorsorgevollmacht verhindert regelmäßig die Bestellung eines Betreuers und stellt sicher, dass nur Personen Ihres Vertrauens für Sie handeln können.

Die notarielle Beurkundung der Vorsorgevollmacht gewährleistet, dass gesetzliche Formvorschriften eingehalten werden und keine Zweifel an der Echtheit der Urkunde aufkommen. Durch die Registrierung der Vorsorgevollmacht im Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer wird sichergestellt, dass eventuell eingeleitete Betreuungsverfahren auf Grund der hinterlegten Vollmacht wieder eingestellt werden. Denn die Vormundschaftsgerichte prüfen durch Abfrage des elektronischen Registers, ob eine derartige Vollmacht vorhanden ist und welche Regelungen Sie für eine eventuelles Betreuungsverfahren getroffen haben.

Die Patientenverfügung hilft Ihnen, Ihre Vorstellungen darüber zu dokumentieren, welche medizinische Hilfe Sie bei schweren Erkrankungen oder Unfällen wünschen. Die Ärzte sind an Ihre Vorstellungen gebunden, selbst wenn Sie Ihre Wünsche nicht mehr persönlich äußern können. Im Rahmen einer Patientenverfügung können Sie daher den behandelnden Ärzten vorgeben, ab wann Sie lebensverlängernde bzw. lebenserhaltende Maßnahmen nicht mehr wollen und nur noch eine auf Schmerzlinderung und Sterbebegleitung ausgerichtete Behandlung wünschen.

 
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Klaus Kuhnigk Tel. 030 407 2840
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